Carsten Koczor finisht bei den Jubiläumslauftagen in Biel

Carsten nahm an diesem Wochenende bei besten Bedingungen bereits zum fünften Mal an dem Hunderter von Biel teil. Nachdem er vor drei Wochen bei der Tortour de Ruhr gestartet war, ging er mit nicht allzu großen Erwartungen ins Rennen.
Während des Laufs merkte er dann schnell, dass es viel besser lief als er vorher erwartet hatte. So konnte er in 14:05:14 Stunden seine Biel Bestzeit aus dem Vorjahr um 93 Minuten unterbieten, was gleichzeitig eine neue persönliche Bestzeit über diese Distanz bedeutete.
Einen ausführlichen Bericht findet man demnächst unter marathon4you.

60 Teilnehmer beim diesjährigen Weißbachtallauf

Der Freundschaftslauf von der Quelle der Weiß in Wilgersdorf bis zur Mündung in die Sieg gehört seit der Vereinsgründung im Jahr 1997 zum festen Bestandteil im Jahreskalender des ASC.
Am Sonntagmorgen versammelten sich immerhin 60 Läuferinnen und Läufer am Ausgangsort, wo sie nach kurzer Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden Hannes Gieseler auf die Reise geschickt wurden. Dieser nutzte die Gelegenheit, um Alexandra Gotthardt die bronzene Ehrennadel des Vereins zu überreichen, welche sie sich in der Woche zuvor durch das Bestreiten ihres 150. Wettkampfs verdient hatte.

Alexandra Gotthardt – 150 Wettkämpfe für den ASC!!!

Nachdem die Läuferschar die ersten Kilometer in der Ortschaft Wilgersdorf absolviert hatte, ging es zunächst in schöner Wiesenlandschaft am Käsehof vorbei in den Wald. Hier befand sich vermutlich der schönste Teil der Strecke, bis kurz hinter dem eindrucksvollen Viadukt im oberen Weißbachtal offenes Gelände erreicht wurde.

Tilo Jost hatte die Laufstrecke wieder einmals bestens ausgeschildert!

Bei hoher Luftfeuchtigkeit und starker Sonneneinstrahlung wurden die Bedingungen auf dem Radweg etwas schwieriger.
Da es sich ja aber um einen Trainingslauf handelte, bestand kein Grund zur Eile. Nach Passieren des Anzhausener Industriegebiets erreichten die Teilnehmer das Etappenziel am Dielfer Sportplatz. Torsten Berg erwartete die durstigen Kehlen mit frischem Wasser. Einige Mitstreiter waren im Ziel.

Die Teilnehmer sagen „Danke“. Torsten Berg betreute die Wasserstelle in Niederdielfen.

Die meisten Ausdauersportler machten sich nach kurzer Pause weiter über Kaan Marienborn in Richtung Siegen, wo sie an der Koblenzer Straße beim Restaurant Jumini das Ziel des 18 Kilometer langen Laufvergnügens vorfanden.

Das Frischebuffet am Ziel
Friedrich Hinderthür hatte wie alle Jahre zuvor dafür gesorgt, dass die Finisher mit kalten Getränken und frischem Obst neue Kräfte tanken konnten.


Laufgruppe mit Friedrich Hinderthür, der schon im Jahr 1997 bei der Erstveranstaltung dabei war!


Abteilungsleiter Uwe Poetzel hatte die Organisation der Veranstaltung übernommen.

Auf ein Neues im Jahr 2019!

Babette Utsch und Burkhard Kölsch walken von Bad Berleburg nach Siegen

Nachdem ich von der Marathonwanderung von Bad Berleburg nach Siegen erfahren habe, war ich fest entschlossen, die Grenzerfahrung Marathon-Distanz anzugehen.

Burkhard hat sich direkt bereit erklärt mitzuwandern, was mein großes Glück war, weil Micha wegen einer immer noch anhaltenden Erkältung leider ausgefallen war.

Samstag morgen, 7.45 Uhr, Bad Berleburg….das allein ist schon eine Herausforderung…

Ich war tatsächlich beeindruckt, dass ca. 80 Personen die Herausforderung angehen wollten. Nach einer kurzen Einweisung ging es dann auch schon los.
Von Bad Berleburg über Birkefehl in Richtung Erndtebrück, wo wir zur Mittagspause Halt machten. Dort, bei ca. 15.5 km hatte sich das Teilnehmerfeld schon weit auseinandergezogen, so dass es etwas problematisch für die Guides wurde. Team BB war bester Laune und Gesundheit, so dass wir nach einer relativ kurzen Rast weiter nach Lützel gelaufen sind. Da konnten wir die Wasservorräte auffüllen und die zweite Hälfte der Strecke angehen.

Über Sohlbach, Eschenbach und Netphen haben wir uns ins Siegerland vorgearbeitet und nach einem ätzenden Wadenkrampf bei km 26 durfte ich bei km 35 auf der Steigung zwischen DreisTiefenbach und Rabenhain die Bekanntschaft mit dem „Mann mit dem Hammer“ machen. (Für alle die ihn noch nicht kennen, der ist noch schlimmer als sein Ruf!)
Scheinbar hatte der Mann mit dem Hammer es nur auf mich abgesehen, Burkhard lief auf jeden Fall unbeirrt neben mir, feuerte mich an und hat sich klaglos mein Gejammer angehört.

Dummerweise haben wir uns auf dem Rabenhain etwas verlaufen, so dass wir um 17.45 mit 45,7 km auf der Uhr am Bahnhof eingelaufen sind.

Mein persönliches Fazit: ich ziehe noch mehr den Hut vor jedem Marathon Finisher, bin sehr dankbar für meine persönliche Grenzerfahrung und danke Burkhard für die Unterstützung und die Geduld während meiner Mimimi-Phase. Die Strecke wäre mit weniger Teerwegen bestimmt schöner gewesen, aber dann wären die geplanten 42,195 km nicht machbar gewesen.
Alles in allem lässt am Sonntag der Schmerz nach und der Stolz breitet sich aus. Danke dafür

Text und Fotos: Babette Utsch

Lisa Bürgel und Nils Schlottmann beim Mittelhessen-Cup in Leihgestern

Nach dem Doppelstart am vergangenen Samstag galt es am Fronleichnahmstag schon wieder Punkte im Mittelhessen-Cup zu erlaufen. Lisa und Nils nahmen daher am 10 Kilometer langen Volkslauf in Leihgestern teil. Vom Start auf dem Waldsportplatz aus führt der Weg noch ca. 200 Meter durch den Ort, bevor es in den Wald geht. Die Strecke bietet etwas für jeden Geschmack. Geht es zunächst bergab, laufen die Aktiven bei der Hälfte der Distanz einen eben Abschnitt, bevor es dann ansteigend zum Ziel führt. Die letzten 300 Meter laden dann noch einmal zum Endspurt im Stadion ein.
Trotz des morgendlichen Starts war es schon sehr warm, so dass keine Bestzeiten gelaufen werden konnten.
Lisa war es zu drückend und so war sie froh, nach 54:08 Minuten das Ziel als 5. der W20 zu erreichen. Ihr Freund Nils finishte in 47:59 Minuten. Er wurde damit 9. der M20.
Bereits am 10. Juni geht es mit dem 13. Dünsberglauf in dieser Laufserie weiter.

Der Berg ruft – auf zur Burg Greifenstein

Auch in 2018 zog es eine Gruppe von Aktiven des ASC zum Berglauf in das hessische Greifenstein. Bei dieser Laufveranstaltung geht es zunächst 2,5 Kilometer recht harmlos und entspannt auf nahezu ebener Strecke von Katzenfurt nach Edingen. Doch dann kommt es umso dicker. Die Tortur beginnt. Auf 2,8 Kilometer Länge wartet eine Höhendifferenz von 260 Metern darauf, von den Aktiven bezwungen zu werden. Und in diesem Jahr bei Temperaturen nahe an der 30 Grad Marke. Wer sich also quälen will, ist hier goldrichtig. Nicht zufällig werden viele Läuferinnen und Läufer hier zu Geherinnen und Gehern. Dann endlich, ein Wasserbogen gibt Kühlung und bald darauf ist die Getränkestation erreicht. Keine Worte, nur Trinken ist angesagt. Die Burg erscheint hinter der Kuppe, oben auf der Bergspitze, mächtig, zum Greifen nahe. Doch dann kommen erst die knackigsten Passagen. In mehreren Kehren, die durchaus an Alpenpässe erinnern, schlängelt sich der Weg Meter für Meter näher an die Burg heran. Dabei tauchen diesmal 2 Schotten am Wegesrand auf, die uns mit ihrer Dudelsackmusik gehörig den Marsch blasen, um letzte Kräfte zu mobilisieren. Diese werden auch dringend gebraucht und auch den allerletzten Anstieg in den Burghof noch zu überstehen. Dann endlich der Zieleinlauf in der Burg, wobei Lauf jetzt längst nicht mehr für alle zutreffend ist. Dort angekommen, landen wir – passender kann es kaum sein – nahezu unmittelbar vor der Folterkammer der Burg. 10 Aktive unseres ASC Weißbachtal haben Greifenstein 2018 erlebt und überlebt. Und das Siegertreppchen wurde auch noch bestiegen. Petra Kölsch wurde Erste in ihrer Altersklasse!

Nach dem Lauf haben einige von uns noch die Gelegenheit zu einem Gruppenfoto vor der Burg genutzt. Dabei wurde auch gleich das attraktive Laufshirt zum Berglauf in Greifenstein anprobiert. Auch in diesem Jahr war die Veranstaltung von der LG Dill wieder bestens organisiert.

Ein Volkslauf am Tag – das geht auch anders!

So hieß wohl das Motto der Familie Bürgel sowie von Nils Schlottmann und Dirk Zöller am Samstag, 26. Mai 2018. Da wurde die Anzahl der Starts pro Tag einfach mal verdoppelt. Zuerst ging es im Rahmen des zweiten Laufs der Rothaar Serie nach Büschergrund. Bei durchaus sommerlichen Temperaturen war zunächst der bekannte Anstieg gleich nach dem Start zu bewältigen. Dort „oben“ angekommen, waren jedoch neben Bergab Passagen weitere Höhenmeter zu meistern, die es in sich haben. Dabei hieß es, zügig unterwegs zu sein, denn unmittelbar nach Zieleinlauf war die Abfahrt zum nächsten Start in Greifenstein angesagt. Was dort auf uns wartete, ist oben beschrieben.

Diese Kombination – also zwei Läufe an einem Tag, oder besser gesagt an einem Nachmittag – ist auch heute noch etwas Ungewöhnliches und Besonderes. Das tun sich nur wenige Sportlerinnen und Sportler an. Besonders wenn man bedenkt, welche Höhenmeter auch hier immerhin zusammenkommen. Und in dieser Konstellation erlebt man den Spruch „Nach dem Lauf ist vor dem Lauf“ auf eindrucksvolle Weise hautnah und ganz wörtlich.
Doch am Abend hieß es für uns „geschafft und glücklich“ zurück in Wilnsdorf.

Text: Dirk Zöller
Fotos: Lisa Bürgel

Die Ergebnisse unserer Teilnehmer:
31:55 Nils Schlottmann 9. MHK
37:21 Raphael Bürgel 19. MHK
27:00 Patrick Loibl 10. M30
27:32 Friedrich Hinderthür 4. M45
33:21 Thomas Vitt 15. M50
38:04 Dirk Zöller 20. M55
38:48 Michael Bürgel 23. M55
36:58 Lisa Bürgel 4. W20
30:36 Petra Kölsch 1. W50
37:41 Elke Bürgel 6. W50

Erfolgreicher Tag für den ASC beim 28. INJOY-Triathlon in Hagen

Im Laufe des Tages machten sich viele Sportler der ASC-Jugend- und Triathlonabteilung auf den Weg nach Hagen, um beim dortigen 28. INJOY Triathlon auf verschiedenen Distanzen zu starten oder Ihre Teamkollegen zu unterstützen.

 

 

Los ging es um 11:00 Uhr für Alina und Phlilipp Jenke, die sich als einzige auf die sogenannte Kurzdistanz und gleichzeitig tageslängste Strecke trauten (1 km Schwimmen / 43 km Rad / 10 km Laufen). Beide trotzten der aufkommenden Hitze und finishten deutlich unter dreieinhalb Stunden.

In größter Mittagshitze ging es ab 13:30 Uhr für sechs StarterInnen auf die Sprintdistanz, bei der etwa die Hälfte der Kurzdistanz zu bewältigen ist (500 m / 23 km / 5 km). Die Leistungen der noch recht jungen Triathlonabteilung konnten sich sehen lassen. Für Tim-Oliver Kölsch und Sonja Schneider war dies der erste Triathlon überhaupt. Alle Teilnehmer kamen ins Ziel, drei waren sogar für Ihre Altersklasse 30 auf dem Treppchen vertreten, woraufhin der Moderator doch wissen wollte, wo denn „dieses Weißbachtal“ wohl sei.

Auf der folgenden FUN-Distanz (200 m / 13 km / 2,5 km) gingen mit Adrian und Hannes Gieseler Vater und Sohn an den Start und finishten souverän mit Platz 2 bzw. 1 ihrer Altersklasse, bevor ein heftiger Gewittereinbruch die schwüle Hitze unterbrach.

Bei aufkommendem Gewitter starteten Emma und Mathilda Schneider für die Schüler C (100 m/ 1,7 km / 400 m) und gaben ordentlich Gas, sodass sie fast zeitgleich aber deutlich vor dem restlichen Feld ins Ziel kamen und zwei weitere Medaillen für den Verein sicherten. Stolz auf die beiden aber auch auf ihre eigene Leistung sein kann Anja Schneider-Schaffarczik, die auf der Sprintdistanz mit einer Zeit von 1:24:45 h die Top 20 der Damen insgesamt und Platz 4 Ihrer Altersklasse erreichte.

Ein anstrengender aber schöner Tag, der uns viele neue Eindrücke, Erfahrungen und Erfolge eingebracht hat. Das Wichtigste ist, dass alle wieder heil ins Ziel gekommen sind.

 

Kurztriathlon (1 km – 43 km – 10 km)
3:26:59 Alina Jenke 7. TW25 (23:17 – 1:51:53 – 1:07:38)
3:27:50 Philipp Jenke 11. TM25 (23:24 – 1:43:29 – 1:17:06)

Volkstriathlon (500 m – 23 km – 5 km)
1:17:48 Tim-Oliver Kölsch 3. TM30 (11:48 – 38:48 – 23:15)
1:22:35 Sonja Schneider 2. TW30 (11:52 – 41:25 – 25:46)
1:24:56 Anja Schneider 4. TW45 (09:39 – 46:07 – 25:53)
1:27:45 Sabine Klein 6. TW35 (11:27 – 45:29 – 27:03)
1:29:57 Michaela Gieseler 3. TW30 (11:31 – 47:37 – 27:14)
2:00:27 Daniela Bräutigam 12. TW35 (11:25 – 1:02:37 – 40:51)

Fun-Triathlon (200 m – 13 km – 2,5 km)
42:27 Hannes Gieseler 1. TM30 (03:44 – 25:58 – 09:39)
57:32 Adrian Gieseler 2. MJA (06:12 – 34:19 – 12:29)

Schüler/innen C (100 m – 1,7 km – 400 m)
14:06 Emma Schneider 1. WSC (02:25 – 06:26 – 03:17)
14:11 Mathilda Schneider 2. WSC (02:24 – 06:14 – 03:35)

Danke an das Triathlon Team Hagen für die gute Organisation!

 

 

Die 4. Station im Mittelhessen-Cup beim 32. Volkslauf des TSV Krofdorf-Gleiberg

Die Cup-Wertung beim Volkslauf am 21.05.2018 in Krofdorf-Gleiberg erfolgte aufgrund der Ergebnisse im 10 Kilometer Volkslauf. Lisa Bürgel finishte als 6. der Frauenhauptklasse in 49:06,4 Minuten. Nils Schlottmann erreichte das Ziel knapp 2 Minuten vor seiner Partnerin in 47:29,8 Minuten. Er belegte damit den 10. Rang in der Männerhauptklasse.

Erfolgreiches Abschneiden bei den Kreislangstreckenmeisterschaften

In Wenden-Gerlingen wurden am Mittwochabend die gemeinsamen Langstreckenmeisterschaften der Kreise Olpe und Siegen-Wittgenstein durchgeführt. Die Teilnehmer und der Veranstalter freuten sich über beste Wetterbedingungen für die Läuferinnen und Läufer.
In die Veranstaltung eingebunden waren außerdem die Mittelstreckenmeisterschaften des Kreises Olpe. Einige Aktive aus unserem Nachwuchsbereich nutzten die Gelegenheit, um außerhalb der Meisterschaftswertung gute Zeiten zu erzielen oder sogar Normen für überregionale Meisterschaften zu erfüllen.
Lina Otto war im Rahmen der Meisterschaften über 3000 Meter an den Start gegangen. In einem beherzten Rennen finishte sie in 11:20,71 Minuten, wodurch sie sich den Gewinn der Kreismeisterschaft sicherte und die Norm für die Deutschen Meisterschaften von 11:30 Minuten deutlich unterbieten konnte.
Madeline Gräbener überzeugte über 1500 Meter in 5:12,82 Minuten. Sie knackte hier die Norm für die NRW Meisterschaften (5:20) ebenfalls eindeutig.

Neue persönliche Bestzeiten über 800 Meter erzielten:
Tessa Felbinger in 2:42,02
Lana Schuchhardt in 3:12,87 und
Theo Utsch in 3:10,20 Minuten.

Gute Ergebnisse wurden außerdem für
Adrian Gieseler in 3:08,52 und
Nick Hoffmann in 3:12,12 Minuten über 800 Meter notiert.

Die Langstrecke von 5000 Meter nahmen 2 Läuferinnen und 6 Läufer unseres Vereins unter die Laufschuhe.
Jonas Krumm finishte in 20:26,14 min. und Hanna Schür in 27:26,33 Minuten. Da beide in ihren Klassen MJ U20 bzw. WJ U20 konkurrenzlos waren, sicherten sie sich die Kreismeisterschaft.
Jonas war zunächst etwas zu schnell angegangen, da er mit seinem Trainer Hannes Gieseler im Gleichschritt laufen wollte. Hatte er wenige Tage zuvor beim Pfingstlauf über 15 km noch kurz vor Hannes den Zielkanal erreicht, musste er seinen Trainer beim Bahnlauf ziehen lassen.
Hannes finishte in neuer persönlicher Bestzeit von 18:40,64 Minuten als Dritter in der internen ASC-Wertung. Schneller waren noch Thomas Lorsbach in 17:56,60 Minuten, der sich nach langer Verletzungspause schon wieder in einer sehr guten Form präsentierte.
In 18:10,52 min. musste sich Sebastian Sting seinem Vereins- und Altersklassenkameraden heute noch knapp geschlagen geben, nachdem er weite Teile des Rennens vor Thomas gelegen hatte.
Martin Hansel teilte sich die 12,5 Runden sehr gut ein, zumal für ihn am Wochenende der Rennsteigmarathon auf dem Wettkampfprogramm steht. Er finishte in 19:35,80 Minuten. Friedrich Hinderthür beendete seinen Lauf in 19:50,92 Minuten. Nach einem anstrengenden Trainingswochenende mit dem Rennrad war er froh die 40 Minuten unterboten zu haben.
Michaela Gieselers Minimalziel die 25 Minuten zu knacken schaffte sie durch einen beherzten Endspurt, so dass die Uhren für sie schließlich mit der neuen persönlichen Bestzeit von 24:56,42 stoppten.
Unsere Kreismeisterin Hanna Schür läuft erst seit wenigen Wochen in unserem Verein. Sie lief sehr gleichmäßig und teilte sich ihre Kräfte trotz der geringen Wettkampferfahrung sehr gut ein.

Carsten Koczor bei der TorTour de Ruhr 2018

Am Pfingstsonntag startete zum 6. mal die alle zwei Jahre stattfindende TorTour de Ruhr. Aus dem 2007 erstmalig von Jens Witzel allein gelaufenem Event ist ein fester Bestandteil der Ultramarathon Szene geworden. Die Idee war den komplette Ruhrtalweg, von der Quelle der Ruhr bei Winterberg, bis zur Mündung in den Rhein bei Duisburg nonstop zu laufen. Unterhalb der 230 km Strecke gibt es einen 100 Meiler beginnend in Arnsberg und die Bambini-Strecke. Ich mache meinen ersten offiziellen Bambini-Lauf: 100 km von Hagen nach Duisburg.

Start ist um 4 Uhr, das Zeitlimit von 16 Stunden möchte ich unbedingt einhalten. Geht es morgens noch mit Beleuchtung bei 7 Grad los, werden wir Mittags bei 25 Grad durchgebraten. Für mich läuft es super, 60 km sind bei genau 8 Stunden durch. Dem rechtzeitigem Erreichen den monumentalen Rheinorange, welches der Zielpunkt direkt am Rhein ist, sollte nichts im Wege stehen. Nach 14:28:29 schlage ich dort an und verbessere meine 100 km Bestzeit um 70 Minuten. Ein Wahnsinns Gefühl! Ein ausführlicher Bericht und Fotos erscheinen noch bei Marathon4you.

Text und Bild: Carsten Koczor