Triathlon Verl

Auch beim diesjährigen Triathlon in Verl war der ASC Weißbachtal vertreten. Daniela Bräutigam nahm bereits zum 2. Mal teil und hatte Unterstützung durch Lars, Sabine und Tialda Klein.

Für Lars Klein war es die erste Teilnahme über die olympische Distanz (1500m Schwimmen, 40km Rad, 10km Laufen). Für Sabine Klein war es bereits der 2. Triathlon über diese Distanz. Tialda Klein nahm zum ersten Mal an einem kompletten Kindertriathlon teil (50m Schwimmen, 2km Rad, 400m Laufen).

Nachdem es zunächst nach einem Regentag aussah, wurde es pünktlich zum Start der olympischen Distanz trocken und sogar die Radstrecke trocknete vollständig ab, so dass es ein Wettkampf unter besten Bedingungen wurde.

Zunächst gingen Lars und Sabine Klein an den Start. Nach der 1500m Schwimmstrecke im Verler See ging es auf die 40km Radstrecke, die zwar flach, aber dennoch anspruchsvoll war. Nach der Rückkehr in die Wechselzone ging es über 4 Runden auf die 10km Laufstrecke rund um den Verler See. Eine schnelle und flache Laufstrecke bescherte dabei persönliche Bestzeiten für Sabine Klein, die die abschließenden 10km in 49:43 Minuten lief und mit einer Gesamtzeit von 2:46:40 Platz 2 in ihrer Altersklasse belegte. Auch für Lars Klein war seine Premiere auf der olympischen Distanz mit einer Zielzeit von 2:38:37 und Platz 11 der Altersklasse ein voller Erfolg.

Den erfolgreichen Tag für Familie Klein komplettierte Tialda, die bei ihrer Triathlon Premiere 6. in ihrer Altersklasse wurde.

Ebenso erfolgreich war der Wettkampftag für Daniela Bräutigam, die über die Sprintdistanz (750m Schwimmen, 20km Rad, 5km Laufen) an den Start ging. Auch hier machte sich die schnelle, flache Strecke bemerkbar, so dass auch sie neue Bestzeiten erreichen konnte. Mit 1:40:21 war Daniela Bräutigam 9 Minuten schneller auf der Strecke, als im vergangenen Jahr. Und auf der 5km Laufstrecke stellte sie ihre persönliche Laufbestzeit mit 33:03 Minuten ein.

Ergebnisse (In den Zeiten sind jeweils die Wechselzeiten enthalten):

Lars Klein – 11. AK – 2:38:37 – 40:55 (Schwimmen) – 1:11:27 (Rad) – 46:16 (Laufen)

Sabine Klein – 2. AK – 2:46:40 – 41:13 (Schwimmen) – 1:13:52 (Rad) – 51:36 (Laufen)

Tialda Klein – 6. AK – 13:36 – 3:46 (Schwimmen) – 6:49 (Rad) – 3:02 (Laufen)

Daniela Bräutigam – 9. AK – 1:40:21 – 20:59 (Schwimmen) – 44:59 (Rad) – 34:25 (Laufen)

Der schönste Marathon Österreichs

Dass Elke, Michael und Raphael Bürgel einen Marathon laufen, ist nicht ungewöhnlich. Auch nicht, dass sie sich für ihre Läufe landschaftlich atemberaubende Strecken aussuchen. Die Tatsache jedoch, dass sie mit ihren Schwärmereien ihre Tochter Lisa und deren Freund Nils Schlottmann für eine ganz bestimmte Strecke begeistern konnten, war etwas Besonderes.

Am Sonntag, den 7.7.2019 trat Familie Bürgel gemeinsam mit Nils zum ersten gemeinsamen Marathon an. Für Nils und Lisa war es der erste überhaupt, und da sie viel Gutes über den Gletschermarathon im Pitztal, Österreich, gehört hatten, hatten sie beschlossen, dort die Königsdisziplin zu laufen. Elke, Michael und Raphael waren bereits 2018 am Start und nun legte die gesamte Familie die Strecke von Mandarfen bis Imst zurück. Der Startschuss fiel um 8 Uhr morgens bei einem bewölkten Himmel an der Talstation der Rifflseebahn. Die ersten zwei Kilometer waren eine Schleife, die zunächst bis zum Ende des Tales und zurück zur Seilbahn führten, bevor die Strecke für die nächsten 20 Kilometer sanft bergab führte. Zwischendurch öffnete der Himmel kurzzeitig seine Pforten, was dafür sorgte, dass die Läufer gänzlich nass wurden, glücklicherweise erwies es sich aber eher als leichte Abkühlung denn als Handicap. Die Strecke führte komplett entlang der Hauptstraße. Die Teilnehmer hatten bei der Ausgabe der Startnummern unterschrieben, stets auf der rechten Seite der Straße zu laufen, wenn sie das nicht taten, wurden sie disqualifiziert. Die Rechte Straßenseite sollte für die Dauer des Marathons gesperrt werden. Doch interessanterweise hielt das die Autos nicht ab, die Marathonstrecke zu queren.

Der erste Anstieg kam bei Kilometer 26 und zog sich gemächlich über zwei Kilometer bergauf. Im Anschluss ging es wieder steil bergab, bevor der zweite Anstieg bei Kilometer 30 wartete. Dieser zog sich durch die Stadt Wenns, wo der Halbmarathon gestartet war und den Läufern mit Musik und Motivation aufgewartet wurde. Nach Wenns folgte Arzl, und als der Ort durchquert war, ging es das steilste Stück des Tages bergab, hinab nach Imst, ein Gefälle, welches die müden Beine schmerzlichst merkten, bevor sie ein letztes Mal einen Anstieg zum Ziel erklimmen mussten.
Die ersten ASCler, die die Ziellinie überquerten, waren Nils und Lisa mit 3:45:15 bzw. 3:45:16 Stunden, die damit ihr selbstgestecktes Ziel, die vier Stunden zu unterbieten, erreichen konnten. Knapp an den vier Stunden vorbei zogen Elke (4:17:41 Stunden) und Michael (4:27:45 Stunden). Raphael bildete den krönenden Abschluss, da er leider aufgrund von Gelenkbeschwerden Probleme hatte. Er kam mit 5:24:15 Stunden als letzter männlicher Teilnehmer unter großem Beifall ins Ziel.

Unerwarteter Weise schaffte es Lisa, bei ihrem ersten Marathon die umkämpfte Frauenhauptklasse zu gewinnen und so neben der unvergesslichen Erinnerung auch eine einzigartige hölzerne Trophäe mit nach Hause zu bringen.

Bericht: Nils Schlottmann

Ergebnisse:

Nils Schlottmann 3:45:15 Stunden, 6. MHK
Lisa Bürgel 3:45:16 Stunden, 1. WHK
Elke Bürgel 4:17:41 Stunden, 6. W50
Michael Bürgel 4:27:45 Stunden, 16. M55
Raphael Bürgel 5:24:15 Stunden, 6. MHK

Hamburg Wasser World Triathlon

Bei „The worlds biggest Triathon“ zu starten, so war der Plan für Daniela Bräutigam als Highlight für diese Saison. Tatsächlich konnte sie einen der rund 10.000 Startplätze ergattern. Ziel war die Sprintdistanz (500 – 20 – 5). Da der Triathlon Hamburg als ein Saisonhöhepunkte festgelegt war, war sie gut vorbereitet und voller Vorfreude auf den Wettkampftag. Ein gewöhnlicher Wettkampf ist eine Veranstaltung mit derartigem Ausmaß aber gewiss nicht.

7Nach dem Check-In den Wechselplatz in der längsten Wechselzone der Welt (der gesamte Ballindamm mit 500m Länge) einrichten. Und bloß darauf achten, wo der Platz im ganzen Gewusel ist, damit der Wechsel nicht zum Suchspiel wird. Die Bedingungen waren wenig traumhaft. Lufttemperatur 15°C, Wassertemperatur 18°C und leichter Regen, so wünscht sich das jeder Triathlet……

Kurz vor dem Schwimmstart, an der Abgabe der Starbeutel dann der Schock: ein defekter Reißverschluss am Triathlonanzug. Aber zum Glück war ja noch ein zweiter griffbereit im Beutel. Also schnell über den anderen ziehen und los zum Schwimmstart.

Das Schwimmen in der 18°C kalten Binnenalster startete am Jungfernstieg und führte unter der Reesendammbrücke durch zum Ausstieg auf dem Rathausmarkt. Neue persönliche Bestzeiten waren hier nicht zu erwarten, sowohl den Temperaturen, als auch der schieren Menge an Startern geschuldet.

Von dort mussten die 400m bis zum Beginn der Wechselzone zurück gelegt werden, bevor dann auf den 500m Wechselzone das Suchen des eigenen Wechselplatzes begann. Mit dem Rad ging es 2 Mal die Strecke durch den Wallringtunnel, an der Speicherstadt entlang, vorbei an den Landungsbrücken, die Helgoländer Allee hinauf zur Reeperbahn. Von dort runter zum Fischmarkt und die Strecke am Hafen wieder zurück durch den Wallringtunnel zum Wechselzone am Ballindamm. Pünktlich zum Radwechsel fing es wieder an zu regnen und verwandelte die Radstrecke unter der Hochbahnlinie in eine rutschige Angelegenheit, so dass besondere Vorsicht und weniger Tempo geboten war.

Nach der zweiten Runde hieß es Wechsel auf die Wendepunkt- Laufstrecke an der Außenalster entlang und wieder zurück durch die Poststraße bis ins Ziel auf dem blauen Teppich auf dem Rathausmarkt. Bis zum Laufwechsel hatte sich dann auch der Regen wieder verabschiedet und es hieß einfach nur noch die Stimmung an der Strecke genießen, vor allem im Bereich der Poststraße und des Rathausmarktes, wo sich einige tausend Zuschauer trotz des Wetters an der Strecke lautstark bemerkbar machten. Solche Unterstürzung macht sich auch bei den Athleten bemerkbar, so dass Daniela Bräutigam hier ihre persönliche Bestzeit auf der Laufstrecke beim Triathlon um 1 Minute verbessern konnte.

Das Schöne an einem derart großen Event ist, im Anschluss an den eigenen Wettkampf den Profis zuschauen zu können. Sowohl das Elite Rennen der Damen und der Herren, als auch die Mixed Staffel Weltmeisterschaft waren ein Erlebnis mit einem guten 2. Platz für die deutsche Mannschaft.

Fazit: ein ereignisreiches und faszinierendes Triathlonwochenende mit Wiederholungsbedarf.

Ergebnis:

Schwimmen: 00:13:25
Wechsel 1: 00:07:05
Rad: 00:50:42
Wechsel 2: 00:04:57
Laufen: 00:36:10
Gesamt: 01:52:18
Platz 130 AK

100% Treppchenquote!

Zum 23. Perfseelauf fanden sich 4 Starter im ASC Trikot ein, drei davon zum Auslaufen nach Marburg am Abend zuvor. Bei 27 Grad ging es in vier 2,5 km Runden um den See mit einem tollen Zieleinlauf auf der Dammkrone angefeuert durch Kult-Moderator Artur Schmidt. Und das schönste ist die Formel: 4 Starter vom ASC = 4 mal Treppchen!

Roland Heine – gesamt: 11.  M60: 1. 45:24

Bodo Heine – gesamt: 25. M65: 1. 52:08

Daniela Borkenstein – gesamt: 6.  W45: 2. 52:41

Carsten Koczor – gesamt: 29. M45: 3. 55:08

Marburg Nachtmarathon

Am 05.07. startete der 22. Marburger Nachtmarathon. Drei ASC Trikots machten sich bei 27 Grad an die Lahn, um auf einem flachen Kurs in den nur langsam kühler werdenden Abend zu starten. Dabei gab es für Daniela Borkenstein eine neue Bestzeit!

Halbmarathon

Roland Heine – 9. Platz AK M60 – 1:51:55

Daniela Borkenstein – 5. Platz AK W45 – 1:51:57

Marathon

Carsten Koczor – 14. Platz AK M45 – 5:06:32

Leihgestern lud zum Lauf

Am vergangenen Donnerstag, zugleich Fronleichnam, richtete der TSG Leihgestern den 9. Leihgesterner Volkslauf aus, und zu diesem Anlass schnürte sich Familie Bürgel (und Nils Schlottmann) die Laufschuhe um und lief bei strahlendem Sonnenschein einen 10km Rundkurs durch den Leihgesterner Wald. Start war am Waldsportplatz, führte aber nach knapp 300 Metern in den Wald hinein. Besonders zermürbend war eine lange Gerade, die sich über knapp 1,5km erstreckte, gefolgt von einen Anstieg bei Kilometer 7. Um die Läufer bei Laune zu halten, hatte sich der Verein Mühe gegeben, motivierende Schilder entlang der Strecke aufzustellen. Mit Sprüchen wie „Keine Gnade für die Wade“ und „Schweiß ist, wenn Muskeln weinen“ lief es sich mit einem Lächeln auf den Lippen viel einfacher. Nach dem die Strecke aus den Wald hinaus führte, ging es zurück zum Sportplatz, der noch einmal umrundet werden musste, um schließlich das Ziel zu erreichen.

Da das vergangene Wochenende mit dem Lauf in Greifenstein und im Forum Wetzlar noch in den Knochen steckte, noch dazu der nächste Lauf in Heuchelheim nur zwei Tage entfernt war, war der Lauf zumindest für Nils und Lisa als GA2 Lauf gedacht. Trotz dieser Tatsache dürfte Lisa sich darüber freuen, neben dem Sieg der WHK auch noch über Gesamtplatz 3 der Frauen freuen.

Ergebnisse 10 km:

Lisa Marie Bürgel 46:04 Minuten, 1. WHK
Nils Schlottmann 46:05 Minuten, 6. MHK
Elke Bürgel 55:07 Minuten, 5. W50
Michael Bürgel 55:26 Minuten, 12. M55
Raphael Bürgel 59:14 Minuten, 8. MHK

Hitzeschlacht zum Abschluss der 3 Städte Tour

Traditionell fand der letzte Lauf der 3 Städte Tour in Langenholdinghausen statt. Der Hitze auch in den späten Abendstunden trotzten über 40 Starterinnen und Starter des ASC Weißbachtal und konnten dabei wieder top Platzierungen vorweisen.

In der Bambini Klasse startete Leni Schneider über die Viertelmeile, die ihre Wertung mit deutlichem Vorsprung gewann und sich obendrein den 2. Platz in der Gesamtwertung sicherte.

Ebenso erfolgreich starteten die Schülerinnen und Schüler über die ganze Meile. Dabei konnten sich Tom Luca Krumm und Ben Berg jeweils den Sieg in ihrer Altersklasse sichern. Jeweils den 2. Platz erliefen Lina und Emma Schneider. Auf den dritten Plätzen liefen Mathilda Schneider und Tialda Klein in ihrer Altersklasse durchs Ziel.

Auch auf der 3 Meilen Strecke war der ASC Weißbachtal erfolgreich vertreten. Jannik Hinderthür konnte sich den Sieg in seiner Altersklasse sichern. Lars und Sabine Klein konnten sich mit ihren Läufen die 2. Plätze in der Tourwertung sichern, ebenso Sonja Berg den 3. Platz.

Über die 5 Meilen machten sich 19 ASCler im Einzelstart und eine Staffel mit Martin Tarfeld, Patrick Loibl und Jonas Krumm auf die von Fackeln beleuchtete Strecke. Die „ASC 3 Generations“ Staffel belegte dabei den 2. Platz.

Und auch bei den Einzelstartern dürften sich mit den vielen Ergebnissen in den vorderen Rängen beim Abschlusslauf der 3 Städte Tour einige ASCler einen vorderen Platz in der Gesamtwertung gesichert haben. Weitere Berichterstattung dazu, sobald die Ergebnisse vorliegen.

Bambini 1/4 Meile
201:33LENI SCHNEIDER1.BAMW
Schüler/innen 1 Meile
106:00TOM LUCA KRUMM1.M15
307:07BEN BERG1.M10
407:33LINA SCHNEIDER2.W12
1008:12EMMA SCHNEIDER2.W10
1108:17MATHILDA SCHNEIDER3.W10
1508:25TIALDA KLEIN3.W8
1809:19JORIS KLEIN4.M11
2109:50SIMON KRUMM5.M11
3 Meilen
317:48THOMAS LORSBACH3.MJED
619:05JANNIK HINDERTHÜR1.MU20
1020:23LARS KLEIN7.MJED
2022:56SABINE KLEIN4.WJED
2724:31MARTIN TARFELD18.MJED
3124:42SONJA BERG8.WJED
3324:55UWE POETZEL23.MJED
3625:44DIRK THIELMANN25.MJED
3726:30DIRK ZÖLLER26.MJED
4929:36JÜRGEN GAST32.MJED
6434:28DANIELA BRÄUTIGAM28.WJED
6838:25STEFANIE KRUMM29.WJED
6938:26TOBIAS KRUMM35.MJED
5 Meilen
1341:14FRIEDRICH HINDERTHÜR1.M45
1441:32RÜDIGER STAHL2.M50
1642:20OLIVER BERG2.M45
2743:39ROLAND JOACHIM HEINE2.M60
4147:33ANDRE ALBRECHT7.M50
4247:51ELKE BÜRGEL1.W50
4749:44SABINE HOFFMANN2.W50
5049:52BODO HEINE3.M65
5350:11CARSTEN KOCZOR6.M45
5550:28DANIELA-P. BORKENSTEIN2.W45
6351:39RAPHAEL BÜRGEL3.MHK
6752:21NATASCHA FISCHBACH1.W40
6852:54MELANIE FREUND3.W50
7053:14TANJA SCHUCHHARDT3.W45
7554:05ANKE HEUPEL-KAISERLING4.W50
7754:52JÜRGEN GAST7.M55
7855:09MICHAEL BÜRGEL8.M55
7955:11REINHARD BECKER9.M55
8556:32BARBARA JÜNGST1.W65
5 Meilen Staffel
837:57ASC 3 GENERATIONS2.STAF

Nordseelauf 2019

Der Nordseelauf wurde 18 und 5 ASCler feierten/ liefen mit. Angelegt ist er als Etappen – Lauf mit 7 Läufen entlang der Nordseeküste.

Bodo Heine, Roland Heine und Barbara Jüngst haben dabei alle 7 Etappen vom 15.06 – 22.06.2019 gemeistert. Sonja und Oliver Berg haben an den3 Läufen in Butjadingen, Langeoog und Dangast teilgenommen. Die übrigen 4 Läufe fanden vor toller Kulisse in Hooksiel, Norderney, Dorum und Otterndorf statt. Die Länge der Strecken pendelte dabei von 8,8 – 11,4 km. Für die Mittelgebirgsler eigentlich ein leichtes – bei Höhenmetern von max. 10-20 –allerdings spielten die wechselnden Untergrundverhältnisse und der wechselnde Wind eine nicht zu unterschätzende Rolle. 2,5 km am Strand von Langeoog zu laufen ist herrlich, aber Sand verlangt einem viel ab, und da kann auch ein Anstieg von nur 14m mehr als kräftezehrend sein.

Überwiegend zeigte sich das Wetter von der besten Seite, so dass manchmal eher Karibik-Feeling als Nordsee-Klima aufkam. Ein Übriges tat die stets perfekte Organisation bei über 800 Gesamtteilnehmern und wechselnden Veranstaltungsorten, die teilweise Zubringerdienste per Fähre notwendig machten. Belohnt wurde die Ausdauer der Tour-Läufer mit tollen Platzierungen.

Barbara Jüngst 2. Platz in der W65
Roland Heine 2. Platz in der M60
Bodo Heine 5. Platz in der M65

Auch Sonja und Oliver Berg kamen bei Ihren Läufen in den jeweiligen Altersklassen auf gute 4. Plätze.

Im nächsten Jahr geht der Nordseelauf über alle 7 Inseln….vielleicht sind wir dann wieder dabei.

Bericht: Sonja Berg

Hitze pur bei den Südwestfalenmeisterschaften

Schatten und Wasser waren die begehrtesten Dinge bei den Südwestfalenmeisterschaften in Kreuztal, denn mit Temperaturen von deutlich über 30 Grad war es für einen Wettkampf ziemlich heiß. Was für Sprinter, Springer und Werfer weniger problematisch ist, wird bei den Mittelstreckenläufern zu einem großen Problem. Umso erstaunlicher waren die guten Zeiten die trotz der Hitze von unseren Athletinnen und Athleten gelaufen wurden.

Wer es bei dieser Hitze noch dazu schafft persönliche Bestzeiten zu laufen, wie auf 800 m Tom Luca Krumm, Tessa Felbinger, Adrian Gieseler, Leonie Mutke und auf 1.500 m Lina Otto und Mattea Mittler, kann sich auf einen Wettkampf freuen der bei deutlich kühleren Temperaturen stattfindet.

Trotz der Hitze war es für unsere Läuferinnen und Läufer aber mal gut gegen ebenbürtige Konkurrenz zu laufen. Laufen viele unserer Jungs und Mädchen in Siegen-Wittgenstein zumeist ohne oder mit wenig Konkurrenz.

Ergebnisse im Einzelnen:

75 m
10,87 – Tessa Felbinger – 5. W13

800 m
2:24,11 – Ramadan Khalil – 2. MJU20
2:32,57 – Madeline Gräbener – 2. WJU18
2:35,55 – Tom Luca Krumm – 4. M15
2:35,93 – Tessa Felbinger – 4. W13
2:41,51 – Susanna Mittler – 5. WJU18
2:45,61 – Adrian Gieseler – 3. M14
3:12,90 – Erja Kraft – 3. W14
3:16,73 – Leonie Mutke – 4. W14

1.500 m
4:57,07 – Lina Otto – 2. WJU18
4:57,08 – Mattea Mittler – 3. WJU18

Shopping kann jeder

Das Team Naunheim lud am 16. Juni zum 7. Forum Lauf in Wetzlar ein, dem diesjährigen sechsten Lauf des Mittelhessen Cups, und Familie Bürgel trat geschlossen die Fahrt nach Wetzlar an. Nach dem der Tag regnerisch begonnen hatte, kam die Sonne dann doch noch pünktlich zum Start raus und bescherrte heiß-sonniges Wetter. Da der Großteil des Laufes jedoch im Parkhaus und dem Einkaufszentrum selbst stattfand, brauchten die Läufer sich keine Gedanken über einen Sonnenstich machen.

Vom Start aus ging es zunächst hinein ins Parkhaus, Vom Erdgeschoss in die erste Etage, wo es nach einer 180 Grad Wende in die zweite Etage ging. Dort wurde beinahe die gesamte Länge durchlaufen, bevor es wieder bergab führte. Aus dem Parkhaus raus führte die Strecke dann um das Forum herum, zwischen dem Einkaufszentrum und den Bahnschienen vorbei und schließlich zum Haupteingang hinein. Es wurde die gesamte Länge durchlaufen, bevor es durch einen Seitenausgang wieder hinausging, zwischen Einkaufszentrum und Bahnschienen vorbei und zurück zum Start. Die ganze Strecke war nur 2,5km lang, weswegen insgesamt vier Runden absolviert werden mussten.
Nachdem sie bereits am Vortag in Greifenstein gelaufen waren, konnten Elke, Michael, Raphael und Lisa sich über ausgesprochen gute Zeiten freuen. Lisa verpasste knapp den Sieg in ihrer Altersklasse, konnte dafür jedoch zum ersten Mal die magische 45 Minuten Marke knacken. Michael durfte sich über seine zweitbeste Zeit auf 10km freuen und Raphael und Elke schafften eine gute Zeit trotz starker Konkurrenz in ihren Altersklassen! Zusätzlich durften sie sich alle über tatkräftige Unterstützung von Nils Schlottmann freuen, der zwar nicht mitlief, aber die Läufer mit Freuden anfeuerte.

Lisa Bürgel 44:56 Minuten, 2. WHK
Elke Bürgel 50:59 Minuten 4. W50
Michael Bürgel 53:27 Minuten 9. M55
Raphael Bürgel 57:07 Minuten 9. MHK