In Zeiten wo alle großen Veranstaltungen abgesagt werden, blühen kleine Veranstaltungen auf. So organisiert Bernd Neumann heute mit dem 1. Wilhelmsthaler Schlosspark Marathon schon seinen 3. kleinen Lauf mit Teilnehmerlimit auf 15 Starter und Abstandsregeln. In der Nähe von Kassel liegt Calden, wo wir im Schlosspark nach 2 km Einführungsrunde anschliessend 8 Runden unsere Kreise ziehen. Entgegen meiner Erwartung kommen 447 Höhenmeter zusammen. Da ich Bernd lange nicht gesehen habe gab es viel zu erzählen, so walkte ich die ersten 2 Stunden 12 km mit ihm, und begann dann auf den restlichen 30 km mein Rennen.
5:21:38 – Carsten Koczor 10. gesamt (keine AK Wertung)
Als am 28.06.2020 um 3 Uhr der Wecker ging, habe ich echt gedacht, mich trifft der Schlag. Während mein Hirn noch mit sich und dem Rest meines Körpers diskutierte, machten Micha und ich uns fertig für die Sonnenaufgangswanderung, organisiert von Burkhard Kölsch.
Um 4 Uhr in Rudersdorf angekommen, machte sich Freude breit, dass man nicht alleine „irgendwie irre“ ist (um genau zu sein, es waren insgesamt 17 Gleichgesinnte). Eine kurze Ansprache durch Burkhard, der Regen hörte auf und auf ging’s Richtung Tannenhof und weiter zur Tiefenrother Höhe. Bewaffnet mit Stirn- und Taschenlampen, suchten wir unseren Weg und konnten bereits nach einer knappen Stunde auf die Lichter verzichten, es wurde hell.
So irre es klingt, so schön ist es, „allein“ vor dem Aufstehen im Wald zu sein. Aus der völligen Stille erhoben sich langsam die Vogelstimmen, die Natur erwachte. Kurz vor der Tiefenrother Höhe setzte ein kurzer Regen ein, der als Abkühlung aber recht willkommen war. Nach der ersten Pause und der kleinen Frustration, dass der Panoramablick mehr ein diesiger Blick war und der Sonnenaufgang lediglich hinter den Wolken zu sehen war, ging es weiter über den Rothaarsteig Richtung Dillquelle.
Ich persönlich musste wieder einmal feststellen, wie unfassbar schön unsere Heimat ist und wie viele Ecken ich (trotz vieler Wanderungen) immer noch nicht kenne.
An der Dillquelle machten wir gegen 7 Uhr die nächste Pause, in der wir uns u.a. mit Prosecco, Sekt und Bier stärken konnten (danke den „Wasserträgern“).
Weiter ging es über den Sonnenweg auf die Haincher- und dann auf die Irmgarteichener Höhe. Während der Wanderung gab es jede Menge Gelegenheit sich mit den Mitwanderern auszutauschen, oder aber auch in Stille für sich selbst zu sein.
Nachdem wir bergab Richtung Gernsdorf gelaufen waren, ging es auf der gegenüberliegenden Bergseite wieder bergan und durch den Wald weiter in Richtung unseres Ausgangspunktes am Bahnhof Rudersdorf.
Nach insgesamt 6 Stunden, einer Gehzeit von knappen 4 Stunden und 20 Minuten, kamen wir dann nach rund 19 km wieder an unserem Startpunkt an.
Während der Wanderung hat Burkhard noch das ein oder andere „Zückerchen“ auf Lager gehabt, welches aber nicht hier verraten wird, weil es am Sonntag am Ende dieser Woche noch eine zweite Wanderung geben wird :-).
Mein Fazit, auch wenn mir der Schlafmangel bis zum Abend noch in den Knochen hängte, das frühe Aufstehen hat sich gelohnt. Ein Erlebnis, was ich so bislang noch nicht hatte und das mir und meinem Seelenheil, gutgetan hat. Zur Nachahmung empfohlen!
Die Jubiläumsauflage des EVL-Halb Marathonsin Leverkusen, musste auf Grund der Corona Pandemie, für 2020 abgesagt werden. Alternativ hat der Veranstalter einen virtuellen Spendenlauf organisiert, die Teilnahme an diesem Lauf war kostenlos.
Es wurde jedoch um eine Spende gebeten, da dieser Erlös zu 100 % an das Benefizprojekt „Powern für Pänz“geht.
Aus diesen Grund machten sich Barbara Jüngst (W65) und Jürgen Gast (M50) auf den Weg zur Obernautalsperre für den guten Zweck.
Bei optimalen Laufwetter starteten die beiden am Samstag morgen um 9:15 Uhr bei sonnigen 17° Grad. Im lockeren Dauerlauf haben sie die Strecke von 21,1km in einer Zeit von 2:16:06 abgespult. Der nächste virtuelle Wettkampf lässt nicht lange auf sich warten, geplant ist der Mountainmann am 18.07.20 mit einer Distanz von 25km.
Nach Deuz machte auch Mudersbach das Angebot „Rund um die Giebelwaldhalle“ virtuell zu laufen. Da die Original Strecke als Straßenrundkurs durch ein Wohngebiet führt, und diese normalerweise abgesperrt wird, wurde vom DJK Jahnschar Mudersbach e.V. empfohlen das jeder seine Lieblingstrecke läuft.
10 km
41:05 – Patrick Hübner 44:30 – Roland Heine 45:11 – Jonas Krumm 46:07 – Rüdiger Stahl 52:51 – Axel Vetter 54:02 – Sabine Klein 55:00 – Marcus Eschemann 55:20 – Friedrich Hinderthür 56:02 – Jürgen Gast 56:14 – Oliver Berg 56:40 – Tina Hebel 56:44 – Sonja Berg 56:44 – Bodo Heine 56:45 – Carsten Koczor 57:49 – Larissa Giebeler 1:03:40 – Tanja Schuchhardt 1:31:34 – Andre Albrecht (13,71 km mit 253 HM) 1:31:47 – Gabriele Albrecht (13,19 km mit 253 HM) 1:49:51 – Dirk Thielmann (13 km mit 530 HM) 1:50:27- Daniela Borkenstein (17,01 km mit 264 HM) 2:21:21 – Sabine Hoffmann (22 km mit 400 HM) 2:21:21 – Anja Schneider Schaffarczik (22 km mit 400 HM)
5 km
19:53 – Tim Oliver Kölsch 20:41 – Tom Luca Krumm 21:07 – Hannes Gieseler 22:07 – Sonja Kölsch 22:57 – Adrian Gieseler 22:59 – Lina Schneider 23:13 – Ramadan Khalil 23:44 – Mika Bertelmann 24:33 – Carina Hübner 25:00 – Sonja Berg 25:27 – Michaela Gieseler 29:57 – Tanja Lingelbach 30:56 – Daniela Bräutigam (4,2 km) 33:00 – Barbara Jüngst 39:55 – Babette Utsch 39:55 – Michael Utsch
8,5 km Walking
1:14:06 – Elke Bürgel 1:14:06 – Michael Bürgel 2:21:24 – Wolfgang Borkenstein (14,05 km mit 158 HM)
1000 m Schüler/innen
3:50 – Tessa Felbinger 3:51 – Lasse Bertelmann 3:55 – Ben Berg 3:58 – Lana Schuchhardt 4:00 – Jaron Eich 4:03 – Emma Schneier 4:03 – Theo Utsch 4:05 – Mathilda Schneider 4:17 – Leonie Mutke 4:18 – Simon Krumm 4:19 – Lenya Felbinger 4:21 – Leni Schneider 4:40 – Tialda Klein 4:40 – Joris Klein 4:58 – Hanne Giebeler 5:05 – Lilly Berg
Vielen Dank an den TuS Deuz, dem Ausdauer Shop und Martin Stinner für die Möglichkeit den 31. Deuzer Pfingstlauf wenigstens virtuell starten zu können. Ob auf der Originalstrecke oder frei gewählt, sage und schreibe 397 Starter/innen freuten sich nach einigen ausgefallenen Läufen endlich mal wieder einen Hauch von Wettkampf zu spüren. So begaben sich auch vom ASC sage und schreibe 75 Läufer/innen auf die Strecken: 5 km oder 15 km „Original in Deuz“ oder individuell, für die Schüler/innen 3000 m, 1000m und 400m Bambini. Auch auf 8,5 km Walking waren wir unterwegs.
Als ich mich last minute für die Ultimate Challenge 2020 angemeldet hatte, bei der es das Ziel ist, zwischen dem 01.03. und dem 31.05. mindestens 1000 Kilometer zu Fuß zurückzulegen, hatte ich eigentlich auch mehrere Wettkampfkilometer eingeplant, aber dann kam es doch anders. Trotzdem, es wurde jeden Tag gejoggt, gewalkt und/oder gewandert. Statt am Flughafen Köln-Bonn vom Mitarbeiter Parkplatz zur Arbeitsstelle den Shuttlebus zu benutzen, wurden die jeweils ca. 2 Kilometer hin und zurück gewalkt, und dies mit 2 Rucksäcken, einer mit der Tagesverpflegung und den nötigen Arbeitsunterlagen, der andere mit der Lauf Ausrüstung. Waren schon mal 4 Kilometer für die Challenge. In den Pausen wurde dann täglich, bei Wind und Wetter gejoggt, wobei die Fahrerkabine meines LKW als Umkleidekabine herhalten musste. Da bei optimaler Verkehrslage bis zu zweieinhalb Stunden Pause möglich waren, konnte ich an ganz normalen Arbeitstagen somit bis zu 23,6 Kilometer laufend zurücklegen. An den Wochenenden wurde natürlich auch gelaufen, viele Kilometer davon gemeinsam mit meiner Frau Elke und hauptsächlich auf dem Rothaarsteig und seinen Varianten. So wurde an Tag 57 die erste Marathon Distanz des Jahres bewältigt und an Tag 64 die erste Ultra Marathon Distanz des Jahres absolviert, wobei gleichzeitig, bei Kilometer 27,2 von 45,1 bei den Bruchhausener Steinen auf dem Weg von Winterberg nach Brilon die 1000 Kilometer Marke vorzeitig erreicht werden konnte. Die anschließenden 4 Wochen der Challenge waren dann lediglich noch Zusatz Kilometer zum genießen. Am Ende der Ultimate Challenge standen dann nach einem Marathon, einem Ultra und einem Dutzend mal mehr als einem Halbmarathon insgesamt 1378 Kilometer in 92 Tagen erfolgreich zu Buche. Und ja, ich werde es wieder tun!
Das Land NRW hat grünes Licht für den Wiedereinstieg in das Training ab der kommenden Woche gegeben. Aus diesem Grund hat der Vorstand des ASC Weißbachtal zusammen mit seinen Trainern/innen und Übungsleiter/innen Verhaltensregeln beschlossen, an die sich alle Trainingsteilnehmer/innen halten müssen.
Diese Regeln sehen u.a. vor, dass alle Mitglieder festen Trainingsgruppen angeschlossen sein müssen, für die dem Vorstand ein/e Gruppenleiter/in benannt wird. Diese Gruppen dürfen aus maximal 7 Personen bestehen, die während des Trainings einen Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten haben.
Da aufgrund der großen Jugendabteilung des ASC dann nicht mehr alle Kinder zeitgleich trainieren können, wird der ASC seine Trainingszeiten zunächst ausweiten.
Die vollständigen Verhaltensregeln, die zwingend von unseren Mitgliedern einzuhalten sind, finden sich hier.
Vereinsmitglieder, die sich aktuell keiner Gruppe zugehörig fühlen, sollen sich einer bestehenden Gruppe anschließen, eine eigene Gruppe gründen und dem Vorstand mitteilen, oder sich beim Vorsitzenden melden.
Die Woche vor Ostern war eigentlich für das Trainingslager der Jugendabteilung des ASC Weißbachtal verplant. 30 Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 18 Jahren wollten diese Woche eigentlich nutzen, um sich für die anstehende Wettkampfsaison vorzubereiten. Aufgrund der aktuellen Situation, musste auch der ASC Weißbachtal seinen jungen Läuferinnen und Läufern leider absagen. Eine Fahrt, auf die sich viele der Kinder bereits seit der Rückkehr aus dem letzten Trainingslager 2019 in Heidelberg, ein Jahr lang gefreut haben, musste leider ausfallen.
„Um jedoch nicht ganz leer auszugehen, haben wir als verantwortliche Jugendtrainer des ASC Weißbachtal, einfach ein digitales Trainingslager auf die Beine gestellt.“ Erläutert Hannes Gieseler, Jugendtrainer und Vorsitzender des ASC Weißbachtal. Die Kinder haben je nach Alter verschiedene Trainingspläne für diese Woche bekommen. Einige der Trainingseinheiten werden im freien allein oder mit maximal einer weiteren Person absolviert, andere Zuhause mittels Videokonferenz in der Gruppe. Mit kleinen „Erklärvideos“ wird den Kindern gezeigt, wie sie die Trainingseinheiten machen sollen und worauf sie zu achten haben.
„Zwar ist diese Art des digitalen Trainingslagers nicht mit einer richtigen Fahrt zu vergleichen, jedoch bekommen wir die Kinder in Bewegung und so kommt wenigstens ein kleines Trainingslager-Feeling auf.“ Sehr erfreut ist Jugendtrainer Hannes Gieseler auch über die positiven Rückmeldungen: „Jeden Tag bekommen wir Bilder oder kurze Videos von ca. 30 Kindern und Jugendlichen, die mit viel Spaß trainieren. Allein dafür lohnt sich der Aufwand“
Die aktuellen Geschehnisse holen den ASC Weißbachtal schneller ein als erwartet. Was der Vorstand gestern noch beschlossen hat, ist heute schon wieder hinfällig.
Die Landesregierung hat am Sonntag den 15.03.2020 u.a. beschlossen, dass jegliche Vereinstätigkeiten zunächst bis 19.04. untersagt werden. Hiervon ist auch der ASC betroffen.
Der ASC stellt mit sofortiger Wirkung und vollständig seinen Trainingsbetrieb ein!
Dies gilt für alle Gruppen, ob Kinder oder Erwachsene!
Weitere Konsequnezen sind:
– Absage des Einsteigerkurses der am 22.03. beginnen sollte
– Absage der Jahreshauptversammlung für den 30.03.
– Absage des Jugendtrainingslagers für den Zeitraum 06.-10.04.2020
Es tut uns in der Seele weh diese Entscheidungen treffen zu müssen und hoffen auf das Verständnis unserer Vereinsmitglieder. Aufgrund der sehr klaren Verfügung der Landesregierung bleibt uns jedoch leider keine andere Möglichkeit.
Jeder sollte sich nach den eigenen Möglichkeiten in den nächsten 5 Wochen allein fit halten. WIr hoffen, dass wir danach wieder voll durchstarten können und das öffentliche Leben wieder anlaufen kann.
Mit sportlichen Grüßen
Hannes Gieseler
(Vorsitzender)